Am 7. August spazierten wir mit Susanne vom St. Annaplatz im Lehel bis zur Villa Stuck. Für die etwas über 3 km benötigen wir zweieinhalb Stunden. Denn es gab viel zu entdecken. Und da Susanne Stadtführerin ist, viel zu erzählen. Aber wir hatten ja keine Eile. Das Wetter war schön, die Stimmung gut und es wurde noch lange nicht dunkel.
Am Treffpunkt im Lehel besichtigten wir zuerst die Pfarrkirche St. Anna, die Ende des 19. Jhr. im neuromanischen Stil von dem renommierten Münchner Architekten Gabriel von Seidl erbaut wurde und als eines der besten Beispiele für den Historismus in München gilt.
Danach ging es auf Umwegen am Maxmonument und der St. Lukaskirche vorbei über den Kabelsteg und den Wehrsteg zu den Maximiliansanlagen. Links plätscherte die Isar, rechts der Auermühlbach.


Viele von uns waren noch nie in den Maximiliansanlagen und erstaunt, dass es dort an einem sonnigen Nachmittag so ruhig ist. Ein Ort zum Relaxen unter Bäumen und wer möchte zum Erfrischen in der Isar.
Weiter ging es zu den Graffiti in der Unterführung vom Friedensengel. Es ist schon toll, was die Graffiti-Künstler und -Künstlerinnen hier erschaffen (haben).


Unser Ziel war die Villa Stuck, wo jeden ersten Freitag im Monat unter dem Motto „Friday Late“ von 18 bis 22 Uhr freier Eintritt ist. Drei wollten dann doch lieber nach Hause gehen; zwei besuchten die Ausstellungen; die restlichen fünf Spaziergängerinnen machten es sich im Garten der Villa Stuck bequem, tranken was Kühles und unterhielten sich. Langsam wurde es dunkel. Den lauen Sommerabend genossen wir ausdauernd. Denn erst kurz bevor die Villa Stuck um 22 Uhr schloss, brachen wir auf. Ein schöner Nachmittag und Abend ging zu Ende! Aber unsere Stadtspaziergänge gehen weiter …
Weitere Inspirationen findet Ihr im Wanderkalender und Wanderarchiv.
