Blumenfreuden

Am 1. Mai den Frühling genossen ...

Der „Tag der Arbeit“ bescherte viel Sonne und einen wunderschönen Tag bei einer Wanderung zu den Weihenstephaner Gärten.

Sieben Frauen machten sich zu einer nicht allzu frühen Uhrzeit auf, um Bewegung zu haben und um Neues kennenzulernen. Außer unserer Wanderführerin kannte niemand die prächtig angelegten Gärten des ehemaligen Klosters auf dem „Weihenstephaner Berg“ und auch nicht den Sichtungsgarten der Hochschule Weihenstephan. Die Brauerei und Molkereiprodukte Weihenstephan sind vielen wohl eher ein Begriff.

Das Wappentier Freisings, der Korbinianbär, begegnete uns auf Schritt und Tritt. Mal stand er aufrecht inmitten von Blumen, mal trug er Bierfässer, mal war er in einer Drahtkugel „eingesperrt“. Mit dem Bären hat es eine besondere Geschichte auf sich. Laut einer Legende pilgerte der Heilige Korbinian, ein christlicher Missionar und der erste Bischof von Freising, Anfang des 8. Jh. nach Rom. Unterwegs wurde sein Pferd von einem Bären gerissen. Der Hl. Korbinian zähmte den Bären und zwang ihn, sein Gepäck nach Rom zu tragen. Und so kam der Bär ins Freisinger Stadtwappen.

Auf dem Weihenstephaner Berg angekommen nahmen wir uns viel Zeit, um die Blumen zu fotografieren und zu bewundern. Wir konnten uns gar nicht satt sehen an der Farbenpracht, die vor allem im Hofgarten herrschte. Auch die beeindruckenden alten Bäume begeisterten uns. Wir stellten uns vor, wie es wohl sei, an der Hochschule Weihenstephan zu studieren und fast täglich an diesem schönen Ort sein zu dürfen.

Über den TU Campus gelangten wir zum Sichtungsgarten, wo wir in einer lauschigen Ecke unsere mitgebrachte Brotzeit verzehrten. Dort gab es einen großen Tisch mit zwei Bänken und sogar zwei Liegen, die sofort in Beschlag genommen wurden. Ausgeruht machten wir uns daran, den weitläufigen Sichtungsgarten zu erkunden. Auf Wiesen kann man zwischen den Beeten durchgehen, was drei Wanderfreundinnen bewog, auf dem weichen Gras barfuss zu gehen.

Nach unserem botanischen Ausflug saßen wir im Garten eines oberhalb des Sichtungsgartens gelegenen Cafés unter Schatten spendenen Bäumen, tranken Cappuccino oder Saftschorle, manche aßen leckeren hausgemachten Kuchen, eine hatte Appetit auf Nudeln mit Scampis und Pilzen.

Gestärkt machten wir uns auf den Rückweg, bummelten durch Freisings Altstadt, wo bei dem schönen Wetter alle Eisdielen sehr gut besucht waren und man sich in lange Schlangen einreihen musste. Dies hielt uns nicht ab und das Warten wurde belohnt: Denn das Eis schmeckte köstlich!

Auf der Heimfahrt wurde der Wunsch geäußert, auf jeden Fall im Sommer oder Herbst wieder zu den Weihenstephaner Gärten zu wandern, weil diese zu schön sind, um sie nur einmal zu besichtigen.

Weitere Inspirationen sowie Kurzbeschreibungen unserer schon durchgeführten Wanderungen findet Ihr im Wanderkalender und Wanderarchiv.

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