Wie gehe ich mit Familienangehörigen um, die an einer bipolaren Störung leiden ?

Die Bipolare Störung ist sicher eine sehr schwere Belastung für Betroffene und Angehörige. Wir möchten in Bescheidenheit kurze hoffentlich hilfreiche Gedanken beitragen.
Es dauert oft Jahre bis Jahrzehnte bis zur vollen Ausprägung der Störung und der Diagnose. Deshalb sollten schon bei frühesten Anzeichen Therapie und Prophylaxe erfolgen, mit Stimmungsstabilisierern wie Lithium, Antipsychotika und Antiepileptka. In ihrer Manie sind die Betroffenen meist nicht dafür zugänglich. Deshalb müssen die oft langen depressiven Episoden zu einer Verständigung und Beratung genutzt werden.
Das große Leid, das Betroffene durch Manien sich selbst und der Umwelt antun, braucht unendlich viel Verständnis. Die Betroffenen können nichts dafür, stehen in den Depressionen vor den Scherben ihrer Manie. Die Angehörigen sind am Ende ihrer Kräfte. Woher immer man Trost und Beratung finden kann, sollten die Amgegörigen sich Hilfe suchen. Unter anderem gibt es das Selbsthilfezentrum München shz-muenchen.de , die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störung sowie die Angehörigen Psychisch Kranker ApK .
Wir würden auch ein Gespräch mit unserer erfahrenen Betroffenen Simone empfehlen via Email beratung@verein-horizonte.de.
Für weitere Detailfragen bitte jederzeit.

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