Die Kunst beim Wandern

Wandern und Kunst - eine gute Kombination!

Bei unserer Wanderung von Tutzing nach Seeshaupt wartete eine Überraschung auf uns. Denn wir wanderten nicht nur, sondern besuchten im Museum Buchheim die äußerst interessante Otto-Ausstellung. Dass Otto so toll und vielseitig malt, hätte niemand von uns gedacht. Besonders groß war die Freude, dass Horizonte e.V. die Eintrittskosten übernahm.

Heiß war es und so lagerten wir nach dem Ausstellungsbesuch auf einer Wiese im Schatten eines Baumes und verzehrten unsere mitgebrachte Brotzeit. Gestärkt und ausgeruht gingen wir am See entlang zu einer von unserer Wanderführerin angestrebten Badestelle. Auf der Wiese fanden alle 12 Teilnehmenden tatsächlich noch ein schattiges Plätzchen. Manche schwammen ausgiebig im klaren Wasser des Starnberger Sees. Andere krempelten die Hosen hoch und kühlten ihre Beine ab. Der sandige Boden und die angenehme Wassertemperatur verlockten zu einem Pläuschen mitten im See. Da hätte nur noch ein Tisch mit Kaffee und Kuchen gefehlt.

Kaffee und Kuchen, Eisschokolade oder ein kühles Getränk genossen wir dann am Nachmittag in Seeseiten, einem urigen Biergarten mit Blick auf den Starnberger See. Denn auch hier hatten wir Glück und es wurden gerade Tische frei, so dass niemand stehen musste. Doch vor dem Einkehren wartete noch eine längere Wegstrecke auf uns. Dabei kamen wir auch an dem ehemaligen Teehaus von Wilhelmine Busch-Woods vorbei, die mit einem amerikanischen Spion verheiratet war und später den Bernrieder Park der Öffentlichkeit vermachte.

Nochmals ins Wasser oder lieber nach Hause?

Am späten Nachmittag erreichten wir Seeshaupt. Die meisten wollten dann doch den nächsten Zug nach München nehmen. Denn manche gingen abends noch zum Open Air Kino am Köngisplatz. Eine TN und die Wanderführerin wollten jedoch den Abend gerne am See ausklingen lassen und nochmals eine Runde schwimmen. Netterweise hatte die Gruppe Verständnis für diesen Wunsch und machte sich autark auf den circa 20-minütigen Weg zum Bahnhof. Die TN B. und Susanne, die Wanderführerin, genossen die Abendstimmung, schwammen im erstaunlich kalten Wasser und tranken im Würmseestüberl zum Abschied ein Weinschorle. Da es im kleinen Biergarten keinen Platz mehr gab, machten sie es sich auf dem Badesteg gemütlich.

Die Wanderung ist zwar mit circa 3,5 Stunden Gehzeit ziemlich lang, aber auch abwechslungsreich. Vor allem sind die Wege nicht überlaufen, auch wenn man hin und wieder Radl ausweichen muss.

Wir alle waren uns einig, dass an einem heißen Sommertag das Wandern verbunden mit Schwimmen eine tolle Sache ist und man das Glück, in einem See schwimmen zu dürfen und dies mit Blick auf die Alpen, schätzen sollte.

Was demnächst auf dem Programm steht, findet Ihr im Wanderkalender sowie Kurzbeschreibungen unserer Wanderungen im Wanderarchiv.

2 thoughts on “Die Kunst beim Wandern

  1. Ganz vielen Dank für den wirklich interessanten Tag mit sehr vielen Eindrücken! Die Otto-Ausstellung hat mich sehr positiv überrascht und alleine wäre ich da sicher nie reingegangen.
    Das Wetter, das Wasser und die herrlichen Aussichten auf den See und die Alpen – es hat einfach alles gepasst!

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